Warum ich Finanzcoaching (nur) für Frauen anbiete

Oft werde ich gefragt: „Warum machst du das eigentlich nur für Frauen?“
Meine Antwort ist ganz klar: Weil es leider immer noch notwendig ist.

Es ist 2025 – und trotzdem gibt es so viele Gründe, warum Frauen noch immer nicht die gleichen Chancen auf eine sichere Zukunft haben. Besonders, wenn es um Geld und Altersvorsorge geht.

Erschreckende Zahlen, die wachrütteln

Wusstest du, dass sich nur etwa jede dritte Frau in Deutschland regelmäßig mit ihren Finanzen beschäftigt? Männer tun das deutlich häufiger. Und wenn es um Investitionen geht, wie zum Beispiel Aktien oder ETFs, sind Frauen noch viel seltener dabei.1

Vielleicht kennst du diese Art Gedanken: „Das ist mir zu kompliziert. Ich verstehe das nicht. Ich mach’ das später.“ – Damit bist du nicht allein.
Laut einer Studie des Bankenverbands fühlen sich über die Hälfte der Frauen beim Thema Geld unsicher, und in Befragungen der Finanzaufsicht antworten Frauen doppelt so häufig mit „weiß nicht“ wie Männer – obwohl sie oft genau das gleiche Wissen haben.2 Es fehlt also nicht immer an Intelligenz oder Können, sondern auch am Vertrauen in sich selbst.

Und dann kommt das Alter. Frauen haben im Schnitt rund ein Drittel weniger Rente als Männer.3 Ein Drittel! Das bedeutet konkret: viele Frauen müssen im Alter jeden Euro zweimal umdrehen. Nicht, weil sie „falsch gewirtschaftet“ hätten, sondern weil unser System sie benachteiligt.

Warum Frauen besonders betroffen sind

Neben vielen anderen Gender Gaps ist der Gender Pension Gap das Erbe jahrhundertelanger patriarchaler Strukturen, gefördert von Staat und Politik. Teilzeit wegen Kinderbetreuung, Auszeiten für Pflege, geringere Löhne, steuerliche Nachteile – all das summiert sich und führt dazu, dass Frauen im Alter weniger Sicherheit haben.

Es ist einfach krass, wenn auch nicht überraschend, dass wir 2025 noch immer für Gleichberechtigung kämpfen müssen.
Gleichberechtigung heißt nicht nur gleiche Rechte auf dem Papier – sie muss sich auch auf dem Konto und in der Rente widerspiegeln.

Es ist nie zu spät, loszulegen

Mich macht das sehr wütend und es gibt noch so viel zu tun! Genau deshalb habe ich mir zur Aufgabe gemacht, Frauen zu begleiten. Damit sie verstehen, dass sie die Scham und Schuldgefühle loslassen dürfen. Damit sie erkennen, dass ihre Lage eine gesellschaftliche und politische Dimension hat. Damit sie wissen, wie sie in diesen Systemen bestehen können. Damit sie anfangen, ihre Finanzen selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Damit sie für sich selbst sorgen – und im Alter weniger oder gar nicht mehr in Abhängigkeit leben müssen.

Und das Gute ist: Es ist nie zu spät, anzufangen. Auch kleine Schritte bringen dich in Bewegung. Auch kleine Beträge machen einen Unterschied. Und je mehr du über deine Finanzen weißt, desto weniger Angst hast du davor. Und das wichtigste, Du stärkst Deine finanzielle Würde und Dein Selbstwertgefühl!

Wenn du Dich angesprochen fühlst, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann bist du bei mir genau richtig. Ich lade dich herzlich ein zu einem kostenlosen 15-minütigen Kennenlerngespräch (Buchung online oder telefonisch unter 089-80043569). Dann schauen wir gemeinsam, wo du stehst – und was der nächste, wirkungsvolle Schritt für dich sein kann.

Quellen
  1. https://bankenverband.de/verbraucher/frauen-und-geld-repraesentative-daten-zu-female-finance-2023?utm ↩︎
  2. https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2023/fa_bj_2304_Finanzwissen.html ↩︎
  3. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_N015_12_63.html ↩︎